Constantin Conrad

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425.)       Maria        10.07.2010
Wenn du sagst, du littest an einem Helfersyndrom,... stimmt es nicht, daß sehr viele Pfleger und Krankenschwestern ebenfalls daran leiden?

- Das weiß ich nicht so genau. Ich hatte den Eindruck, die kommen dort nur, weil sie Geld verdienen wollen und nicht wirklich an den Patienten interessiert waren. Eine alte Frau ans Bett fesseln, die histerisch um Hilfe gerufen hat. War deren Art Probleme zu lösen. Obwohl man mir verboten hat, dieser Patienten nähr zu kommen, so tat ich es trotzdem. Ich fand dan heraus, dass sie nur etwas Wasser wollte, welches sie nicht bekamm. Viele lassen Patienten vorallem in Altersheim verwahrlosen oder motzen auf den alten Leuten rum.

Wie hat sich das bei dir ausgewirkt, hattest du das Gefühl, obwohl du Menschen helfen wolltest, es nicht genügend zu können?

- Nein, aber es war für mich unerträglich, dass es die übrige Menschheit nicht interessierte, das wir Not, Leid und Elend in dieser Welt haben. Zumindest nicht viele.

Und wie ging es dir gesundheitlich, in der Zeit?

- Sehr gut. Danke der Nachfrage.

Wenn du sagst, es seien jede Menge Zicken auf den Stationen unterwegs, wie genau verhalten die sich denn?

- Hetzsprüche, blöde Bemerkungen über deine Person, Schuld wird beim Chefarzt auf dich geschoben obwohl die Schwestern den Fehler gemacht haben und natürlich hatten sie auf den Ar.. gesessen wärend du die ganze Arbeit gemacht hast (30 Patienten), versorgt. Zwischendurch hatten sie hinter deinen Rücken getratscht und zu dir immer ein falsches Grinsten, mit den satz "Wie geht es dir den so heute". Die wussten genau was sie taten.

Seltsamerweise stammt meine Ex aus dem sozialen Bereich, und so lieb und nett, und sozial sie sich auch gab, ich hatte bald den Eindruck, das sei Fassade und in Wahrheit sei sie sehr egoistisch.

- Genau das gleiche dachte ich über die Stationsleiterin. Hier gab sie sich hilfsbereit und sozial und am ende kamm mir das immer hinterhältiger vor, als ich merkte wieviel sie gegen mich gearbeitet hat. Voll scheiße, dachte ich.

Ich hab ihr das eines Tages mal vorgehalten, daß sie partout IMMER ihren Kopf durchsetzen müsste.
Sie hat es natürlich abgestritten.

- Bei mir kam ein rauswurf. Ich habe eher Mitleid mit diesen Leuten mit denen ich zusammen gearbeitet habe. Eine Zeitlang dachte ich, es würde nur noch schlechte Arbeitsbedingungen geben. Bis jetzt! Wer weiß, wem sie jetzt fertig machen. Vermutlich andere Praktikatinnen und Zivis, die auch im Krankenhaus diese Frauen aushalten müssen. Oft habe ich mich gefragt, ob ich mit den Bus zu Arbeit fahren soll oder mich vor den Bus werfen soll.
 
 
424.)       Carl        10.07.2010

E-Mail: gert@centip.zzn
Wenn du sagst, du littest an einem Helfersyndrom,... stimmt es nicht, daß sehr viele Pfleger und Krankenschwestern ebenfalls daran leiden?
Wie hat sich das bei dir ausgewirkt, hattest du das Gefühl, obwohl du Menschen helfen wolltest, es nicht genügend zu können? Und wie ging es dir gesundheitlich, in der Zeit? Wenn du sagst, es seien jede Menge Zicken auf den Stationen unterwegs, wie genau verhalten die sich denn?
Und warum deiner Meinung nach?
Seltsamerweise stammt meine Ex aus dem sozialen Bereich, und so lieb und nett, und sozial sie sich auch gab, ich hatte bald den Eindruck, das sei Fassade und in Wahrheit sei sie sehr egoistisch.
Ich hab ihr das eines Tages mal vorgehalten, daß sie partout IMMER ihren Kopf durchsetzen müsste.
Sie hat es natürlich abgestritten.
 
 
423.)       Maria        10.07.2010
Es war im Krankenhaus, wo sich das Ereigniss erübrigt hat. Zudem war ich in Kindergarten, Kirchengemeinden und Altersheimen tätig. Fast überall war Zickenkrieg. Ich fragte mich oft, was diese Leute dort zu suchen hätten? Da gab es eine Stationsleiterin, die jeden fertig machte und eine Krankenpflegerin die von den Patienten als Drache bezeichnet wurde, da sie nur andere nieder machen konnte. Ich wollte früher durch meinen Glauben an Gott so vielen Menschen wie möglich helfen. In Franziskannerkloster sagte mir ein Mönchsbruder, dass ich an einem Theresasyndrom (Helfersyndrom) leide. befreit habe ich mich davon erst, als ich von den Kolleginnen rausgeekelt wurde. Dann war Schluss mit der Theresakarriere.

Später beschäftigte ich mich mit spirituellen Büchern, Kunst, Kulturen, Filmen (Regie) und anderen Zeug. nun arbeite ich Zurzeit als Praktikantin in einer Werbeargentur die auch im Vertrieb arbeitet. Ich kann dort meine kreativität einsätzen. Warum es mir dort so gut gefällt?:

weil die aus 5 Leuten bestehende Gruppe sich recht Familier verhält. Der Chef verhält sich wie einer von uns und nicht als ob er über jemanden stehen würde. Er ist totall locker drauf. Wir können alle gemeinsam über alles reden ohne diskriminiert zu werden. Alle sind sehr verschieden aber jeder mag den anderen wegen seiner Macken und Andersartigkeit. Zudem ist es fast so, als ob man dort in den Urlaub fährt. Da ist alles eingerichtet, wie in einer Wohnung. Jeder tolleriert und akzepiert den anderen. Und obwohl ich dort 0 € verdiene, ist diese Gruppe von Menschen die größte Bereicherung für mich. Es klingt schon irre, dass ich lieber arbeiten gehe als Wochenende zuhause zu bleiben. Solche Arbeitsbedingungen kann man nur jeden wünschen. Ich behaupte nicht, dass es immer toll ist. Es gibt auch monotone Arbeit. Das ist aber nicht so schlimm, wenn man mit den besten Leuten zusammenarbeitet. Das sollte es auch in Beziehungen geben, dass man sich unterstützend, ergenzend und verantwortungsbewußt gibt + zusammen arbeitet.
 
 
422.)       Carl        10.07.2010

E-Mail: gert@centip.zzn
Interressant. Erzähl mal mehr davon.
Du musst Ort und Namen ja nicht nennen. was für eine Art sozialer Arbeit war das, und worum ging es da. Wie beurteilst du aus heutiger Sicht die Menschen, mit denen du es da zu tun hattest? Und warum gefällt dir dein neuer Job besser, und worin besteht der ? Warum gefällt er dir besser, kannst du deine Talente dort besser einsetzen?
 
 
421.)       Maria        10.07.2010
Die Frauenwelt in der ich mich unwohl fühle, kann mir völlig egal sein. Soll ich dir jetzt mal was erzählen? Ich arbeitete früher in einer Frauengruppe in Sozialen Bereich. Als wir Pause hatten und miteinander geredet haben, sprach ich über die Sachen, die in der Welt geschähen, über Spirituelle, kurtuelle und Religiöse so wie über Politische Angelegenheiten. Ich dachte, das wäre normal so zu reden, aber da täuschte ich mich. Sie haben von nun an, mir Redeverbot gegeben. Sie wollten lieber über Vorhänge und Babysachen reden. Dann erführen sie von mir, wer mich erzogen hat und da hörte ich, was mich zu weißglut brachte, "Kein wunder das du kein Benehmen hast, wenn du von so einen Elternhaus kommst" Motto: Nur von Vater erzogen. Daraufhin erwinderte ich, das so Typen wie sie in sozialen Bereich nichts zu suchen hätten? Solche schikanösen Kampfweiber sollten lieber in der Armee arbeiten. Resultat, war mein Rauswurf. Ich bereue es nicht. Jetzt habe ich eine gute Arbeit.
 
 
420.)       Carl        10.07.2010

E-Mail: gert@centip.zzn
Hmmm. Dann könnte grade für dich eine Aufgabe sein, ein positves weibliches Selbstbild zu entwickeln. (Jetzt argumentiere ich gradzu für die Frauen, komisch)
Einseitigkeit hat immer einen Mangel in sich. Wenn du vorwiegend männlich erzogen worden bist, so ist natürlich auch männliche Ideolgie auf dich übertragen worden. Niemand erzieht völlig selbstlos, oder wahr. Wenn du sagst, du fühlst dich in der Frauennwelt nicht recht wohl, hat das auch mit alten Konditonierungen zu tun.
Tatsächlich empfinde ich die moderne Welt im grossen und ganzen auch als "weiblich", weil sich durch Emanzipation, und Frauenrecht nach und nach eine Art subversives Matriachat gebildet hat. Das ist meine persönliche Ansicht.
Früher habe ich das mal unterstützt, und um aus alten Konditonierungen auszubrechen, Kunst studiert, um die grösstmögliche Freiheit zu haben. Heute zeigt sich für mich jedoch deutlicher,
wie Frauen wirklich sind, also meine Idealsierungen sind da inzwischen weitgehend zusammengebrochen. In gewisser Weise schade, weil ich heute kaum noch unbefangen über das andere Geschecht denken kann.
Es gibt aber naürlich auch gute Seiten bei Frauen: Schönheitssinn, Gefallen und Zuwendung für die guten genussvollen Seiten des Lebens, was häuffiger von Frauen kommt. Wärme. Fürsorglichkeit. Emotionaliät, usw.- Zweck- und auf Nutzen hin orientiertes Denken, was auch nicht zu verachten ist, usw.
 
 
419.)       Maria        10.07.2010
Guter Treffer. Ich wurde tatsächlich von meinen Größvater und dann nach der Scheidung meiner Eltern von meinen Vater erzogen. das Defizit: Ich kann mich in der Frauenwelt nicht wohlfuhlen und werde auch schon mal wie du, von anderen zu Therapie geschickt. Du und ich vertretten Ansichten, die in einer Modernen und vergifteten Gesellschaft nicht gern gesehen und gehört werden. Daher werden unsere Ansichen von anderen bekämpft. Aber, dann heulen die modernen Leute rum, wenn deren Leben keine echten Werte und Tugenden haben, wir zusamenhalt und konfliktlösung....
 
 
418.)       Carl        10.07.2010

E-Mail: gert@centip.zzn
Eigentlich bin ich froh, daß du so geantworted hast. Aus deine Bemerkungen über deinen biograpischen Hintergrund habe ich entnommen, daß du von deinem Grossvater erzogen worden bist. Vielleicht erklärt das eine gewisse Aktzeptanz männlicher Denkweisen.
Ich kenne es auch ganz anders, dass meine Denkweise mit Hass, Verachtung und krankmachendem Gerede verfolgt wird, oder wurde." Geh in eine Therapie, du spinnst doch mit deinem religiösen Wahn, usw"....
Schicksalschläge im Leben, oder auch eine relative Armut in der man erzogen wurde, sind nicht unbedingt "negativ" zu werten. Die Begrife positv und negativ werden immer in Bezug auf Wertesysteme angwandt, und die sind ist fast immer weltlich ausgerichted.
ich versuche es mal so darzustellen: geht man von einer ewigen Existenz aus, und betrachted das Erdenleben als Durchgangsstadium, oder Erfahrungsprozess, so kann gar nicht gewusst werden, wozu bestimmte Erfahrungen überhaupt dienten?! Materielle, physische Schickslaschläge z.B können auch einen seelischen Reifungsprozess fördern. Würde man nur den physischen Schaden beurteilen, so müsste man mit allen anderen sagen: "Wie schrecklich."
Bist du in einem inneren oder äusseren Kampf befindlich, so verkennst du meistens die Tatsache, daß dieser Kampf dir etwas sagen soll-. Oder das du selbst eine Fehler gemacht hast.
Verhärten sich die Fronten, z.B im Geschlechterkampf, so ist ziemlich wahrscheinlich, daß es sich dabei nicht um Liebe, sondern um unterschiedliche Bedürftigkeiten handelt, die sich nur als "Liebe" maskieren, Kämpfe zeigen einem meist die inneren Unvollkommenheiten auf, und die Tasache als solche weist schon auf einem Mangel hin.

Trotzdem finde ich es wichtig, die unterschiedlichen Positionen möglichst deutlich zu zeigen, um mit Legenden aufzuräumen, z.B der von der "heiligen Mutter". Entspinnt sich kein Kampf um Positionen, so lässt sich auch schwerer rausfinden, was nun an den verschienden Argumenten dran ist. Oder anders ausgedrückt, lässt man sich nie in irgendeine Beziehung ein, um nicht verletzt zu werden, so weiss man auch nicht genau, was sich in Beziehungen abspielt.
 
 
417.)       Maria        10.07.2010
Hallo Carl,

du hast vermutlich recht. Ich sollte mich hier nicht rumtreiben, da es nicht wirklich hilft, mehr zu erfahren. Ingrunde hat mich dieses Thema Feminismus, Antifeminismus und Geschlechterkrieg interessiert. Und nun von mal zu mal immer weniger. Ich merke, dass beide Seiten uneinsichtig sind und es auch bleiben werden. Es sei den, sie tun das was du schon unten erwähnt hast. Es ändert sich nur etwas, wenn man bei sich anfängt. Danke für die Buchvorschläge. Vorher hatte ich viele von Drewerman, Osho und Amsel Grün gelesen und viele andere mehr.

Materielles und Sinnliches hat mich nie besonders interessiert, weil ich eher bescheiden aufgewachsen bin. Dafür bin ich dankbar, weil ich nun weiß wieviel man wirklich zum Leben braucht und das andere nur simple Egofütterung ist. Daher frage ich mich, ob Armut nicht doch Geistig lehrreicher ist, als das was wir jetzt (Luxusgesellschaft) haben?
 
 
416.)       Carl        10.07.2010

E-Mail: gert@centip.zzn
Maria, Wenn dich tiefergehende Wahrheiten interessieren, dann würde ich an deiner Stelle eher in der Religion weiterforschen. Ich habe die meisten Antworten bei jakob Lorber, und Emanuel Swedenborg gefunden. Z.B bei "Swedenborg at." linke Spalte, unter Downloads gehen. Dort gibt es auch ein Buch über die Ehe, das ich nur jedem dringend emphehlen kann.

Letzlich ist der Weg zu Christus die enge, oder auch engste Pforte, durch die man gehen kann, denn sie stellt eigentlich eine Absage an die Welt, so wie wir sie bis jetzt kennen, dar.
Der Weg erfordert eine Überwindung materieller und sinnlicher Bedürnfisse und erzieht zur völlig selbstlosen Liebe. Keine Mensch ist aber so rein und gut, als das er ihn ohne weiteres gehen kann. Deswegen, wenn man im Alltag Schwierigkeiten oder Ärger hat, so liegt das Problem im Grunde immer IN einem, und nicht aussen.
Theoretisch aber ist alles Wissen über diese Phänomene schon da, d.h man muss nicht unendlich suchen, um auf dem graden Weg zu bleiben, oder zu kommen. Nur die Verwirklichung ist halt sehr schwer. Ich habe mir vor kurzem, das Büchlein "Weg zur geistigen Wiedergeburt" von Jakob Lorber bestellt, und dort steht meiner Meinung in konzentrierter Form, wie der Weg für einem Menschen aussehen kann.

Wenn ich auch wütend war, über die gescheiterte "Beziehung", die ich in der vergangenen Form so gar nicht führen wollte, so hat mir meine Verärgerung auch etwas gezeigt - Es war halt nicht der Weg, mit dem ich innerlich hätte zufrieden sein können.

Dieser eigentliche, der innere Weg wird halt von immer weniger Menschen beschritten. Worüber wir gesprochen haben, die Medien, Gesellschafltiche Verhältnisse, Politik, usw sind nur der äussere Ausdruck einer inneren Leere, von denen die Menschen ununterbrochen abgelenkt werden sollen.
Letzlich geht es mir aber nicht um verurteilen, oder anklagen, denn durch missionieren durch verurteilen, Verbote, oder Reglementierungen wird sich nie was ändern. Eine altbekannte Weisheit, die auch total stimmt, lauted sinngemäss: ändere dich selbst, dann ändert sich alles.
 
 
415.)       Maria        09.07.2010
Hi Luca

Genau das wollte ich damit sagen. Ist aber Falsch rüber gekommen. War mein Fehler. Ich wollte keines Wegs sagen, dass es überhaupt keine Reaktion gibt. Nur das "WIE" wir reagieren, wollte ich damit ausdrücken. Das negative Beispiel habe ich nicht genommen, weil ich jede Reaktion als Negativ empfinde, wie du meinst. Dennoch musst du zugeben, dass wir oft Negativ aufs Negative reagieren, statt uns für die vernünftige Variante zu entscheiden.

Was Instinkte angeht, so haben wir uns von der Natur weit entfernt. Klar haben Menschen durch Harmone und Schwangerschaft irgendwelche Stimmungsschankungen. Dennoch wären Babyklappe, Abtreibung oder verwahrlosung der eigenen Kinder nie Möglich gewähsen, wenn Mütter auf ihre Mutterinstinkte reagiert oder gehört hätten. Was meinst du dazu?

Ps:
nein Luca. Ich will nicht auf hammer gegen dich reden. Bei Themen geht es mir vorallem darum, wenn es noch unstimmigkeiten gibt, diese solange tiefer auszudiskutieren bis ich an die höchste Wahrheit komme. Wenn ich mit anderen darüber rede, können auch diese Leute meine Ansichten weiter korrigieren und verbessern, bis es stimmt. sei also nicht streng mit mir, wenn ich hier und da mal nachhacke. Ist halt eine Gewohnheit von mir, weil ich es besser + genauer wissen will. Auf diese Art und Weise lerne und erfahre ich mehr.
 
 
414.)       Luca        09.07.2010
@Maria:

Zunächst mal gebe ich dir bei deinem Beitrag Nr. 412 im Großen und Ganzen recht.


Zum Rest von Maria:

Ich habe doch gar nicht gesagt, dass der Mensch ein hoffnungsloser Fall ist und sich nicht ändern kann. Natürlich kann man sich ändern, wenn man es wirklich will. Und genau aus dem Grund, weil der Mensch kein herzensgutes Wesen ist, gibt es Gesetze und Religion. Sonst würde hier Sodom und Gomorrah herrschen.

Aber warum meinst du eigentlich immer direkt, dass alles eine negative Reaktion auslöst? In der Regel ist es doch tatsächlich so, dass, wenn ich jemanden freundlich behandele auch Freundlichkeit zurück bekomme (z.B. bei Verkäufer/Verkäuferinnen im Supermarkt). Nichts anderes heißt "Wie es in den Wald......." In einer Beziehung ist das natürlich etwas komplizierter, weil dort noch andere Faktoren einspielen.

Ich finde es aber schon bezeichnend, dass du darin direkt das Negative siehst.

Jemanden zu ignorieren ist doch auch eine Reaktion für die ich mich entschieden habe. Das kann dein Gegenüber ja auch negativ auffassen. Alles was du tust ist eine Reaktion auf irgendwas in deinem Leben. Auch die Entscheidung nichts zu tun.

Und außerdem habe ich doch nicht gesagt, dass man für seine Reaktion nicht verantwortlich ist und es nur eine einzige Reaktion gibt. Das Reh hätte ja auch mehrere Optionen: weglaufen, stehenbleiben, selber angreifen. Vielleicht fallen dir ja noch mehr Optionen ein. Und für die Reaktion, für die sich das Reh entscheidet, ist es auch verantwortlich. Das habe ich auch nie bestritten. Willst du nur aus Prinzip gegen mich reden? Und ob das Reh nun in Lebensgefahr ist oder nicht, ist doch sowas von egal. Das war doch bloß ein simples, bildliches BEISPIEL.

Insofern gibt es Aktion/Reaktion immer im Leben. Und das eben nicht nur immer negativ, wie du es anscheinend siehst, sondern auch positiv. Und nochmal - nur um es ganz klar zu sagen - man ist trotzdem für sein Tun verantwortlich.

Von daher ist mir egal, ob ein Drewermann meint, Aktion/Reaktion gibt es nicht.

Zitat: Deswegen bin ich kein Opfer von Physik, Instinkten oder Kräften ausgeliefert. Es hängt von mir selbst ab, wie ich oder ob ich überhaupt auf etwas reagiere.

Du bist mehr "Opfer" deiner Instinkte als du meinst. Schon alleine deine Hormone bestimmen doch auch dein Befinden (frag mal schwangere Frauen). Natürlich ist der Mensch in der Lage sein Verhalten durch seinen Verstand zu regeln, aber hast du noch nie impulsiv gehandelt? Schon der Sextrieb ist einer purer Trieb und in gewisser Weise von Instinkten gelenkt.

Und nicht, dass du mich hier wieder falsch verstehst, der Mensch reagiert nicht alleine aufgrund Instinkten, Trieben u.ä., aber eben auch.


Auch Hartz IV-Empfänger haben durchaus Beziehungen und führen Ehen. Du meinst wohl eher, warum eine Ärztin keinen Hartz IV-Empfänger will. Wahrscheinlich, weil sie mit ihm nicht viel gemeinsam hat? Vielleicht sind es auch andere Gründe. Normalerweise sind auch Beziehungen, bei denen die Partne aus der selben Gesellschaftschicht stammen von längerer Dauer, weil man oft den selben Hintergrund und die selben Ziele hat.
 
 
413.)       Luca        09.07.2010
@Carl:

Vielleicht solltest du meinen Beitrag noch mal lesen. An welcher Stelle meinst du denn hätte ich geschrieben, dass ich dich meine? Eigentlich habe ich geschrieben, dass es ein Beispiel für Aktion/Reaktion ist und das ganze auch andersherum geht. Hast du das Wort "Beispiel" evtl. überlesen (da gehe ich jetzt zu deinen Gunsten mal von aus) oder soll ich noch eine Definition für "Beispiel" geben? Ich hatte aus deinen Beiträgen gar nicht den Eindruck, dass du in deiner Beziehung so gewesen bist.

Aber wem der Schuh passt......
Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen.
 
 
412.)       Maria        09.07.2010
Man muss aber auch nicht davon ausgehen, dass gleich alle Frauen Konsumgeil sind. Das kann einen Mann, der den Gedanken nicht ertragen kann, dass sein Nachbar 4 Porsche hat und er nur 3, so geht er gleich zum Autohändler und kauft sich 2 dazu. Dann stimmt es wieder.

Frauen, die narzistisch sind, neigen aber dazu, durch äußere Erscheinungsbilder den Männern gefallen zu wollen. Ich frage mich, warum die Männer den Frauen das nötige Selbstwertgefühl nicht geben, dass sie auch geliebt werden, wenn sie dick und hässlich sind? Weil, so hart das klingt, alles was nicht zu Norm passt, gleich abgesondert wird. Die Männer wollen oft junge und sexy Frauen haben. Erst später schauen sie auf innere Werte.

Würde die biblische Liebe existieren wie du sie erwähnst, dann würden wir die Männer und Frauen von Anfang an wissen lassen, dass sie so geliebt werden wie sie sind. Da es aber immer diese narzistischen Deppen und Deppinnen gibt, die was anderes predigen, wird die Welt sich denken, dass man immer gewisse Voraussetzungen erfüllen muss um geliebt zu werden. Daher ist es, glaube ich nicht möglich, solange die Medien den Vestand der jungen Generation vergiften. Diese lassen sich dann auf das schöne und aufregende ein. Heiraten vorschnell und kriegen schnell mal eben so Kinder und werden dann schnell geschieden, weil das Äußere dann doch nicht für eine glückliche Beziehung ausreicht.

Das ist die Realität in der wir heute leben. Männer und Frauen sind blind geworden.
 
 
411.)       Carl        09.07.2010

E-Mail: gert@centip.zzn
Maria, dein letzter Abschnitt bezeugt dann auch meine These das Frauen materialistischer und auch sinnlicher sind als Männer.
An sich wäre das ja nichts Schlechtes, nur seit der Konkurrzkampf um Jobs, Resourcen, Geld, und Kinder tobt, ist alles aus dem Lot. Eine Frau könnte ihren Mann hervorragend unterstützen
( und er sie), wenn sie dabei das "Gemeinwohl" der Beziehung im Augen hätte, und nicht nur ihre egoistischen Intressen, die fast immer materieller Natur sind. Sie würde dadurch für mehr Bodenhaftung des Mannes sorgen,und ich bin sicher jeder Mann wäre seiner Frau dafür unendlich dankbar.
Stadt der gegenseitigen Fürsorge ( auf unterschiedlichen Ebenen) ist aber ein Kampf um Macht Geld und Oberherrschaft getreten, und dieser wird so gnadenlos geführt, das man k....... könnte.
Die Frauen werden, obwohl sie vielleicht die Gewinner in diesem Spiel sein werden, trotzdem den"Himmel" in sich mehr und mehr verlieren , denn wenn es stimmt, daß Frauen mehr natürlich anglegt sind, werden sie geistigte Bezüge immer mehr verabscheuen, oder ignorieren-
Mit geistig meine ich nicht interlektuell, oder schlau, mit geistig meine ich unter anderem auch die wahre Interpretation der Bibel, einen spirtuellen Zugang zum Leben zu finden, usw.

D. h für beide Seiten wird nur ein riesiger Verlust, anstadt eines Gewinns enstehen, denn im Geschlechterkampf kann keiner gewinnen, wie man aus Scheidungskämpfen ersehen kann.
Die Verlierer sind die Kinder, die mit lebenslangen Schädigungen dafür zahlen müssen, daß ihre Väter als "Böse", und "Misshandler" diffamiert wurden.
 
 
410.)       Maria        09.07.2010
Hi Luca,

danke, dass du es mir mit deinen Ausführungen so leicht gemacht hast, zu zeigen, dass die Ansichten von Drewerman alles andere als Quatsch sind.

Da wäre z.B. „Wenn ich schreiben "Man erntet was man sät" rede ich nicht von Rache.
Und dann schreibst du: „So alte Volksweisheiten wie "Wie es in den Wald hineinschallt, schallt es heraus" gibt es nicht umsonst und stimmen in den meisten Fällen auch.“

Wir Menschen erfinden irgendwelche Sprüche, um unser Verhalten zu rechtfertigen und somit nicht mehr uns an das halten müssen, was Gott von uns will.

Passend dazu, schreibst du: „Nur der Mensch ist grundsätzlich kein herzensgutes Wesen. Sonst hätte es Jesus nicht gebraucht.“

Wir brauchen Jesus wegen unserer Fehlerhaftigkeit. Jedoch ist der Mensch kein hoffnungsloser Fall. Wenn wir Menschen unverbesserlich wären, dann hätte sich Jesus auch sparen können von der Nächstenliebe zu reden oder, dass wir einander Vergeben sollen. Auch Erziehung wäre Sinnlos, wenn wir unverbesserlich wären. Und nur auf Aktionen Reagieren würden.

Weitere zwei Beispiele:
1) Ich persönlich halte Newton (der nicht nur Physiker sonder auch Philosoph war) für ein wenig schlauer als einen Drewermann. Und Gesetze die in der Physik bewiesen werden können, kann man genauso auf das menschliche Miteinander übertragen.
2) Die Aktion "Wolf greift an" löst ja wohl die Reaktion "Reh läuft weg" aus. Also, was erzählt Drewermann für einen Quatsch. Dieses Prinzip besagt ja nicht, dass das Reh nicht für seine Reaktion "Weglaufen" verantwortlich ist. Es hätte auch stehen bleiben können. Aber wäre es wirklich weggelaufen, wenn der Wolf nicht angegriffen hätte?

Das bestätigt erst recht das was Drewerman gesagt hat.
Wir sind nicht irgendwelchen Kräften ausgeliefert. Wären wir nur Gegenstände, dann müssten wir auf die Physik reagieren.Wir sind auch nicht den Tieren gleich, so dass wir nur auf unsere Triebe und Instinkte reagieren. Wir sind auch nicht wie das Reh in !!!LEBENSGEFAHR!!! wo eine Reaktion NOTWENDIG ist. Unser Leben bietet zudem immer mehrere Möglichkeiten sich zu Entscheiden „WIE“ wir reagieren. Damit wollte Drewerman ausdrücken, dass wir nicht unbedingt negativ aufs negative reagieren müssen. Wir haben durchaus die Wahl gar nicht oder auch positiv zu reagieren. In der Natur oder Physik gibt es keinerlei Wahl. Da wird einfach nur Reagiert oder wenn es die Physik nicht in stimmt, wird gar nicht reagiert. Ganz anderes bei und Menschen.

Dazu passend, dein Beispiel: „den ganzen Tag an seiner Frau rummäkel, braucht er sich doch nicht zu wundern, wenn sie Abends keine Lust auf Sex hat. Und das hat in den meisten Fällen gar nichts mit Rache zu tun, sondern einfach mit "keine Lust haben".

Man kann aber auch als Frau fragen, was sein Problem ist und miteinander reden. In diesem Sinne, kann die Frau positiv reagieren und mit den Mann zusammenarbeiten. Sie hat aber auch die Wahl gar nicht oder negativ zu reagieren, was noch mehr Konflikte zufolge hätte. Die Frage nach dem WIE wir reagieren ist hier also das entschiedenste und genau darauf wollte Drewerman hinaus. Wir müssen uns nicht immer für den negativen Weg entscheiden. Wenn dich z.B. mal jemand blöd anmachen würde, ist es wirklich lebensnotwendig, dass du wie das Reh darauf reagiert? Du kannst, wenn es kein Mörder ist, denjenigen einfach so stehen lassen ohne darauf zu reagieren. Ist es wirklich eine Notwendigkeit Gleiches mit Gleichem zu vergelten? Das wollte Drewerman damit ausdrücken. In diesem Sinne reagieren viele Leute lieber negativ anstatt zu überlegen und dann eventuell handeln.

Passend dazu: „Darauf folgt dann wahrscheinlich wieder die Reaktion des Mannes, dass er noch unzufriedener wird und noch mehr rummäkelt, sie hat noch weniger Lust auf Sex usw, usw. Sowas entwickelt sich oft zu einer Spirale.“

Wie wäre es aber verlaufen, wenn sie einfach gefragt hätte, was in seiner Arbeit los ist oder warum er rummeckert? Vielleicht wäre die Geschichte dann anders rum verlaufen und darauf wollte Drewerman anspringen, dass es mehrere Möglichkeiten gibt. Der Mensch ist keineswegs ein Wesen, dass keinerlei Selbstbeherrschung hat. Klar, gibt es Situationen, wo man diese verlieren kann. Ist aber diese ganze Aufregung es wert? Ich glaube nein. Deswegen bin ich kein Opfer von Physik, Instinkten oder Kräften ausgeliefert. Es hängt von mir selbst ab, wie ich oder ob ich überhaupt auf etwas reagiere.

Zitat: Ist ja toll, dass Eugen Drewermann meint, es gibt das Prinzip Aktion/Reaktion nicht. Aber die Reaktion der Kirche auf seine Kritik (Aktion) war doch seine Suspendierung. Da besteht doch wohl ganz klar ein Zusammenhang.

Vielen Leuten tut es weh, die Tatsachen vor den Augen gehalten zu bekommen, insbesondere der Kirche, die ohnehin keine Kritik haben will.

Zitat: Und der Mensch hat schon immer für unnütze Dinge Geld ausgegeben. Das ist keine neue Entwicklung.

Jedoch hat diese Verschwendungssucht keine Beziehungen zwischen den Paaren zerstört, wie der Kaufrausch der heutigen Frauen. Viele Frauen bezahlen das noch nicht einmal von ihrer eigenen Tasche und die Männer denken, wenn sie eine Frau heute haben wollen, dann müssen sie erst Karriere machen um dieses teure Wesen aufrecht zu erhalten. Warum ist den Frauen ein Harz4 Empfänger zu wieder, wenn der Charakter stimmt?
 
 
409.)       Carl        09.07.2010

E-Mail: gert@centip.zzn
Das ist richtig, das der Mensch im grossen und ganzen schlecht ist. Nach Aussen hin jedoch gibt er sich gut, schön, und aufrichtig, und diesen Trend fördern die Medien nach Kräften. Ich würde an deiner Stelle eher argumentieren: man muss sich den Medien ja nicht ausliefern.?
Eben.
Mit Verboten, oder Geboten ist heutztage wenig auszurichten, jeder muss sich in sich selber fragen, ob er einem Trend, einer Lebensauffassung folgen will. Und diese Haltung wäre eben das Ergebnis einer grösseren Freiheit, wo ich ausdrücklich gesagt habe, daß ich sie gut finde.
2.tens gehst du bei deinem Urteil ich würde mich aufführen wie "die Axt im Walde" davon aus mich zu kennen. Du bastelst dir anhand einiger Beiträge, die ich in Wut oder Ärger geschrieben habe, ein Bild, und meinst nun, klar sagen zu können, wer ich bin.
Auch da irrst du dich.
Es kann am Schreibstil liegen, an der generalierenden Sichtweise, deiner eigenen Empfindlichkeit, Usw, usw, dem Glauben zu unterliegen, der Typ der da schreibt, sei dir bekannt.
Diesem folgenschweren Irrtum sind schon viele im Internet erlegen, und tun es noch. Kurzfristige Sympathie, oder Antipathie sagen gar nichts aus, du kennst weder meine Biograpie, noch die Konsequenzen, die aus meiner Lebenssituation erfolgen, also kannst du dir über mich gar kein Urteil erlauben. Also machst du etws, was du selber verurteilst, du erzeugst ein "Bild" und fällst ein Urteil,...vorschnell.
Es gibt eine Reihe von Leuten, die aufgrund der abstrakten Wirkung des Schreibens ein völlig anders Bild von sich zeichnen, als sie in der Realiät abgeben, und auch da hat man es mit der Eigentümlichkeit des Mediums zu tun - sie schreiben so, als würde der Gesprächspartner ihnen gegenüber sitzen. Sie machen sich keinerlei Gedanken, dass das Medium, in diesem Fall der
Computer, und der Bildschirm ihre eigene Ästetik ,und Transportweise haben.
Allgemein gesprochen höre ich viel öfter, als umgekehrt, das Frauen an ihren Männern rummäkeln, und versuchen sie zu verändern. Ich erinnere mich nicht, stundenlang meine freundin kritisiert hatte, um auf das Ergebnis hinzuarbeiten, abends Sex nach meiner Vorstellung haben zu wollen. Erstens ist diese Sache mit dem Sex, nicht die Wichtigste, und zweitens geht es bei solchen Streitereien, meist um Lebenseinstellungen, und Werte. Folge ich meiner eigenen Argumentation, so frage ich mich WARUM Frauen so oft die Lebenseinstellung ihrer Männer verändern wollen. Halten sie ihre für die einzig Massgebende, und ist es nicht Eitelkeit und Kurzsichtigkeit, sich so zu verhalten. Wie kann eine Mensch so dreist sein, von sich anzunehmen, er sei der alleinige Inhaber von Wahrheiten, die er einfach aus seinem Lebensrrhytmus unreflektiert übernommen hat?
 
 
408.)       Luca        08.07.2010
Wenn ich schreiben "Man erntet was man sät" rede ich nicht von Rache. Nur der Mensch ist grundsätzlich kein herzensgutes Wesen. Sonst hätte es Jesus nicht gebraucht. Es ist nur so, dass man sich nicht benehmen kann wie die Axt im Wald und meint man bekäme nicht auch ein entsprechendes Verhalten zurück. Wenn ein Mann (und das ist nur ein Beispiel - es könnte auch anders herum sein) den ganzen Tag an seiner Frau rummäkel, braucht er sich doch nicht zu wundern, wenn sie Abends keine Lust auf Sex hat. Und das hat in den meisten Fällen gar nichts mit Rache zu tun, sondern einfach mit "keine Lust haben". Darauf folgt dann wahrscheinlich wieder die Reaktion des Mannes, dass er noch unzufriedener wird und noch mehr rummäkelt, sie hat noch weniger Lust auf Sex usw, usw. Sowas entwickelt sich oft zu einer Spirale.

Ist ja toll, dass Eugen Drewermann meint, es gibt das Prinzip Aktion/Reaktion nicht. Aber die Reaktion der Kirche auf seine Kritik (Aktion) war doch seine Suspendierung. Da besteht doch wohl ganz klar ein Zusammenhang.

Das Prinzip von actio et reactio (lateinisch für ‚Aktion und Reaktion‘) oder Wechselwirkungsprinzip, das Dritte newtonsche Axiom, besagt, dass jede Aktion (Kraft) gleichzeitig eine gleich große Reaktion (Gegenkraft) erzeugt, die auf den Verursacher der Aktion (Kraft) zurückwirkt. Ich persönlich halte Newton (der nicht nur Physiker sonder auch Philosoph war) für ein wenig schlauer als einen Drewermann. Und Gesetze die in der Physik bewiesen werden können, kann man genauso auf das menschliche Miteinander übertragen.

Die Aktion "Wolf greift an" löst ja wohl die Reaktion "Reh läuft weg" aus. Also, was erzählt Drewermann für einen Quatsch. Dieses Prinzip besagt ja nicht, dass das Reh nicht für seine Reaktion "Weglaufen" verantwortlich ist. Es hätte auch stehen bleiben können. Aber wäre es wirklich weggelaufen, wenn der Wolf nicht angegriffen hätte?

So alte Volksweisheiten wie "Wie es in den Wald hineinschallt, schallt es heraus" gibt es nicht umsonst und stimmen in den meisten Fällen auch.


Ich finde nicht, dass die Medien etc. ein falsches Bild von Beziehungen zeigen sondern ein falsches Bild davon wie man als Frau oder Mann zu sein hat. Die Beziehung die daraus entstehen kann, wenn man nur das richtige Parfum benutzt oder das richtige Gewicht oder die richtige Nase etc. hat, ist eigentlich durchaus das was sich der Mensch so vorstellt (je nachdem aus welcher Gesellschaft er stammt). Europäer haben schon immer auf andere Weise eine Beziehung/Ehe geführt, wie z.B. ein Nigerianer oder Chinese.

Und der Mensch hat schon immer für unnütze Dinge Geld ausgegeben. Das ist keine neue Entwicklung.
 
 
407.)       Maria        08.07.2010
An Carl
Zitat: Menschen ändern sich nur aus freiem Entschluss, wenn sie es überhaupt je für nötig halten.
Oder unter extem starkem Leidensdruck-.

Das mit den Leid stimmt. Viele Eltern wachsen in Güte und Mitgefühl, wenn sie z.B. ein behindertes Kind haben. Das ist wahr.


An Luca
Zitat: Ich sage hier doch nur meine Meinung. Man(n) erntet was man(n) säht. Und das steht auch schon in der Bibel (du sprichst doch so gerne über Religion). Und verstellen hilft da gar nicht. Entweder bist du davon überzeugt oder eben nicht.

Es steht aber auch in der Bibel, dass man sich nicht Rächen soll, weder Richten noch zurückschlagen soll. Wenn man erntet, was man sät, dann ist das keine Erlaubnis, andere das Gleiche anzutun. Die Bibel verbietet, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Ebenso, wenn die Leute dich mit Steinen bewerfen, sollst du mit Brotkrümmen zurück werfen. Das alte Testament, mit den Auge um Auge, zählt in diesem Sinne nicht mehr. Auch wenn es andere immer wieder zitieren. Jesus hat das Testament erneuert und gesagt was er will.

Zitat: Man(n) oder Frau sollte doch auch mal über sich selber lachen können. Das hat noch niemandem geschadet.

Darüber kann man auch lachen. Dennoch werden in den meisten Fällen die Dinge eher sarkastisch gemeint, nach dem Motto: Typisch Männer...Typisch Frau...Weiber sind halt so...ect.

Zitat: Schon mal was von Prinzip Aktion/Reaktion gehört?

Eugen Drewerman hat dazu gesagt, dass es so etwas gar nicht gibt. Man ist für das was man tut, immer selbst verantwortlich. Es ist eine Lüge, wenn wir Glauben, dass der andere daran Schuld ist, wie wir handeln: „Immer ist der andere daran Schuld, wie viel Schanden wir den anderen anrichte“. Damit machen wir es und einfach, den anderen als Sündenbock hin zu stellen. „Ich hätte so nicht gehandelt, wenn der andere das und das nicht getan hätte“. Der liebe Gott lässt sich aber nicht verarschen und weiß genau, dass wir für unser Tun selbst verantwortlich sind.

Zitat: Die Politik und die Wirtschaftsbosse sind ja wirklich an vielem Mist schuld, aber doch nicht an allem. Beziehungen gehen kaputt, ob man arm oder reich ist.

Das mit den Arm/Reich meinte ich auch nicht. Es geht um was ganz entscheidendes. Findest du nicht auch, dass die Medien und Firmen, die Geld verdienen wollen, den Männern und Frauen ein total krankes Bild von Beziehungen zeigen? Beispiel:

Damit werden sie ihn um den Finger wickeln.
So werden sie für die Frauen unwiderstehlich.
Damit wirken sie so und so
usw.

Das Problem ist, die Leute folgen tatsächlich diesen Markt-Wahn, obwohl das alles nur Werbung ist. Sie sehen das nicht und die Frauen und Männer wollen den anderen Geschlecht gefallen und geben Unsummen für Äußerlichkeiten aus. In der Ehe zahlen sich Männer pleite an den Bedürfnissen der Frauen. Ich arbeite in einem Bereich, der damit zu tun hat. Du wirst nicht glauben, wie viel die Leute Geld für unnütze Sachen ausgeben.
 
 
406.)       Luca        08.07.2010
Zitat Carl: Ich finde , du argumentierst den Frauen in die Hände. Was versprichst du dir davon, meinst du, sie würden dich mehr respektieren, wenn du ihre Recht vertrittst? Da hast du dich geschnitten, mein Freund........

Ich sage hier doch nur meine Meinung. Wenn du tatsächlich so von den Frauen denkst, wie du es hier schreibst, brauchst du dich nicht wundern, wenn du entsprechend von ihnen behandelt wirst. Man(n) erntet was man(n) säht. Und das steht auch schon in der Bibel (du sprichst doch so gerne über Religion). Und verstellen hilft da gar nicht. Entweder bist du davon überzeugt oder eben nicht.

Was die Postkarten betrifft, ist das wohl selektive Wahrnehmung deinerseits. Mag ja sein, dass es da vielleicht mehr Postkarten mit Männerwitzen gibt, aber über Frauen werden auch genug Witze gemacht (s. Blondinenwitze o.ä.). Halt nur auf eine andere Weise. Man(n) oder Frau sollte doch auch mal über sich selber lachen können. Das hat noch niemandem geschadet.

Und auch ein wenig mehr Selbstreflektion hat noch niemandem geschadet und das fehlt mir bei dir, lieber Carl, doch ein wenig. Falls dies doch nicht der Fall sein sollte, kommt es in deinen Beiträgen zumindest nicht rüber. Den einzigen Fehler in deiner letzten Beziehung, den du hier "zugibst", ist doch einzig, dass du auf eine Venusfalle "reingefallen" bist. Einen Menschen der keine Fehler macht gibt es aber nicht, und schon gar nicht im zwischenmenschlichen Bereich. Schon mal was von Prinzip Aktion/Reaktion gehört?

Es tut mir leid, dass deine letzte Beziehung schiefgegangen ist, aber versink jetzt nicht in Verbitterung. Mir scheint, dass du auf dem besten Weg dahin bist. Und der einzige Mensch, dem du damit schadest, bist du selbst. Auf das nette Mädchen von nebenan, dass eben vielleicht nicht so toll aussieht, scheinst du ja auch nicht anzuspringen. Lieber die Femme fatal. Das habe ich zumindest aus denen Äußerungen herausgelesen.

@ Carl und Maria:
Die Politik und die Wirtschaftsbosse sind ja wirklich an vielem Mist schuld, aber doch nicht an allem. Beziehungen gehen kaputt, ob man arm oder reich ist. In ärmeren Ländern läßt man sich ggf. nicht so schnell scheiden, wie hierzulande, weil man selbst (und vor allem die eigenen Kinder) dann vielleicht verhungern müsste. Ausserdem ist der Zwang, der jeweils im Land herrschenden Religionsgemeinschaft auch größer. Aber ob diese Ehen nun glücklicher sind, sei mal dahingestellt. Ich persönlich denke Nein. Man erträgt sich halt einfach gegenseitig oder jeder geht seiner eigenen Wege ohne sich zu trennen. Ist auch nicht gerade erstrebenswert.
 
 
405.)       Carl        07.07.2010

E-Mail: gert@centip.zzn
Gut, ich weiss nicht, ob ich demnächst schlauer sein werde.
Vielleicht musste diese gescheiterte Beziehung auch sein, um mir persönliche Defizite klarzumachen. Es wird wohl noch eine Weile brauchen, bis ich das verarbeited habe. Ich hasse und verachte meine Ex nicht. Eigentlich liebe ich sie immer noch, aber mir ist auch klargworden, daß sie massive seelische Baustellen hat, an denen sie selbst arbeiten muss.
Vermutlich bin ich nicht der geeignete Partner, der ihre Bedürfnisse adäquat stillen kann. manchmal habe ich den Eindruck, ich kann mich sehr gut in sie reinversetzen, umgekehrt scheint das aber nicht der Fall zu sein, wie sie selber mal zugab. Ich halte sie für narzisstisch gestört, es ist wie eine Art inneres Gefängnis, das sich zwar nach aussen hin wohltätig äussert, im Grunde aber eine starke innere Isolierung zum Grund hat. Wie sie mal in einem Bild sehr treffend ausgedrückt hat. ich weiss auch, das sie darunter leidet, aber aufgrund der Vorteile die ein alltäglicher Narzissmus bieted auch nicht davon Abstand nehmen will.
In so einem Fall, kann man, glaube ich, nichts machen.
Menschen ändern sich nur aus freiem Entschluss, wenn sie es überhaupt je für nötig halten.
Oder unter extem starkem Leidensdruck-.
 
 
404.)       Maria        07.07.2010
Zitat: Es nützt auch wenig ,diese Liebe zu predigen, denn die Übermacht der Medien, Bücher, Werbung etc ist so ungheuer, daß sie die Massen nach Belieben manipuliert.

- Ja. Aber wehe dem, der versucht dagegen zu halten. Ich musste mir anhören, dass ich das Geschäftsleben und Arbeitsplätze gefährde.

Ziata: Das immer stärker werdende Verlangen von Frauen, sich Männer zu "backen" empfinde ich persönlich als grobe Misachtung und auch als Misbrauch der männlichen Identität. Es ist fehlender Respekt uns gegenüber, unsere Andersartigkeit nicht wahrnehmen zu wollen.

- Das sind die Frauen, die meiner Meinung nach keine Mann, sondern ein Bimbo (Jems) brauchen.

Zitat: Mal ehrlich, besteht sie wirklich im Porsche fahren, im Biersaufen, und zum Fussbal gehen.??? Ich habe mich selber nie für solche Dinge interessiert. Mir kommen solche Männer ferngesteuert vor, sie übernehmen ein Männlichkeitskonzept, das nicht real ist. Es ist auch nur künstlich erzeugt.

- Das ist zu war. Ich frage mich das gleiche bei den Frauen hier, ob Schuhe und Klamotten kaufen ihre Innere leere füllt? Sie gehen mit deren gekünstelt Verhalten so selbstverständlich vor, was schon recht unnatürlich auf mich wirkt. Sag aber was, dann bist du sofort als Altmodisch gebrandmarkt. Werte waren gestern. Heute herrscht Mode, das ICH und eigene Regeln...

Zitat: Und natürlich bin ich auch auf ein paar Äusserlichkeiten reingefallen, und natürlich habe ich auch viele Dinge misachted, und verraten, von denen ich eigentlich überzeugt war.
Warum?
Die Verfürhrung war halt so süss.
Da gab es kein Entkommen-.

- Es stimmt nun mal und das kann man nicht leugnen, dass was gut aussieht, schon regelrecht charismatisch und ausstrahlend wirkt. Das man aus einer goldenen Schüssel nicht satt wird, das weiß man erst dann, wenn man erkennt, dass dort kein Inhalt vorhanden ist oder nur Mist serviert wird. So kann es vorkommen, dass man aus einer simplen und vereinfachten Schüssel satter wird, wenn der Inhalt gut ist. Das wusstest du aber. Ich kenne nun viele Männer und Frauen, die das bestätigen. Ihr Partner/Partnerin sieht zwar nicht super toll aus, dafür sind sie Hilfsbereit, Zärtlich und liebevoll zu einander.
 
 
403.)       Carl        07.07.2010

E-Mail: gert@centip.zzn
Davon mal abgesehen, daß die selbstlose Liebe ungeheur schwer zu praktizieren ist, muss man trotzdem davon ausgehen, das Christus recht hatte. Jede andere Liebe aber, die Liebe zu sich selbst z.B ist geschaftlich vollkommen ausbeutbar.
Es nützt auch wenig ,diese Liebe zu predigen, denn die Übermacht der Medien, Bücher, Werbung etc ist so ungheuer, daß sie die Massen nach Belieben manipuliert. Das immer stärker werdende Verlangen von Frauen, sich Männer zu "backen" empfinde ich persönlich als grobe Misachtung und auch als Misbrauch der männlichen Identität. Es ist fehlender Respekt uns gegenüber, unsere Andersartigkeit nicht wahrnehmen zu wollen.
....Wobei von uns Männern keiner mehr so genau weiss, worin die eigentlich besteht. Und das ist unser eigentliches Leid, unsere eigentliche Verzweiflung, wir finden niemand mehr, der uns in unserer Identität bestätigt.
Mal ehrlich, besteht sie wirklich im Porsche fahren, im Biersaufen, und zum Fussbal gehen.??? Ich habe mich selber nie für solche Dinge interessiert. Mir kommen solche Männer ferngesteuert vor, sie übernehmen ein Männlichkeitskonzept, das nicht real ist. Es ist auch nur künstlich erzeugt.
Tja, ich bin noch dabei, mich auszukotzen, sorry.
So ist das, wenn man verletzt wurde, man will zurückschlagen. Natürlich bin ich mir bewusst, daß ich auch selber gegen meine eigenen Überzeugungen verstosssen habe. Wahrscheinlich hätte ich mich mit der letzten Dame auch nicht einlassen dürfen. Vieles von dem, was ich jetzt propagiere, habe ich sebst misachted, und nun bekomme ich die Quittung dafür. Und natürlich bin ich auch auf ein paar Äusserlichkeiten reingefallen, und natürlich habe ich auch viele Dinge misachted, und verraten, von denen ich eigentlich überzeugt war.
Warum?
Die Verfürhrung war halt so süss.
Da gab es kein Entkommen-.
 
 
402.)       Maria        07.07.2010
Hallo Carl,

Ich sehe, wir haben aneinander vorbei geredet.

Zitat: Das ist Klischeedenken, ZUERST mal dich selbst, DANN kannst du andere lieben. ..... liebe dich selbst, dann ist egal, wen du heiratest". Typischerweise kann auch wieder nur eine Frau diesen Titel erfinden. Was meine These vom weiblichen Narzissmus bestätigt. Diese Haltung wird den Frauen seit Jahr und Tag von Werbung Medien, Politik usw eingeredet, das Seltsame ist nur, das sie damit nicht glücklicher werden. Im Gegenteil, sie werden mit dieser Aufforderung verarscht. Es soll auch so sein, denn ich habe in meiner versimpelten Ausfürhung über den Kapitalimus versucht darzustellen, das es für die Wirtschaft, vor allem für das neoliberale Denken von Vorteil ist, wenn Liebe grade n i c h t existert, sondern Konkurrenzkampf.

- Was du schreibst ist die selbstsüchtige egoistische Liebe zu sich selbst. Das meinte ich nicht. Ich meinte, die Leute gehen lieblos mit sich selbst um. Das kann man bei Magensüchtigen Männern und Frauen nicht leugnen, dass sie sich selbst schaden um andren zu gefallen. Deine Meinung, die nun ein anderes Thema bearbeitet stimmt auch voll und ganz. Die selbstsüchtige Liebe hat bei der wahren Liebe zwischen Männern und Frauen nichts verloren. Bei ernsten Beziehungen hat nur die selbstlose Liebe einen Platz, wo Mann und Frau einander lieben ohne den anderen ändern zu wollen, wie es sonst immer die Paare heute versuchen.

Zitat:Die Spaltung der Geschlechter ist also gewollt und beabsichtigt............. Was du bei Schöhnheitsoperationen etc als fehlende Selbstliebe darstellst, ist in Wahrheit Eitelkeit, für die auch gebluted werden darf. Nebei werden für Schönheitschirurgen immense Summen ausgegeben, um diesen Wahn der mediengesteuert ist, zu befriedigen. Der Wert eines Menschen, sein Charakter,seine Seele werden veräusserlicht, und das Begehrenswerte seiner Person wird auf ihre sexullen Reize hin verlagert. Wieder wird hier die natürliche Eitelkeit und Selbstbezogenheit der Frau benutzt, um Millionen zu machen. Das Frauen sich dabei selbst verraten, wird ihnen nicht klar. Sie werden, und können so auch nur einen Mann bekommen, der sich von ihrem Äusseren blenden lässt, und die Innenwelt unbrücksichtigt lässt. Schaut ein geblendeter Mann noch auf Eigenschaften, die beide Partner potentiell verbinden könnten???
ich behaupte mal ,nein.

- Genau das wollte ich damit aussagen. Aber du hast es nun genauer und ausführlicher hingeschrieben. Die Menschen werden durch Schönheitsidealen und Äußerlichkeiten durch Medien dazu verlockt nicht mehr auf den Charakter zu schauen. Dabei lassen sich die Medizin und Modebranchen gut bezahlen. Werbung ist halt dazu da, die Menschen dazu zu bringen latete (versteckte) Bedürfnisse zu wecken, die nicht da wären, wenn die Werbung nicht a wäre. Schade, dass nicht alle das erkennen können. Leider....

Zitat: Was wäre eigentlich Selbstliebe?, sicher auch ein Wahrnehmen eigener Interessen.

- Nee.. aber, dass muss man aus göttlicher Sicht sehen. Was würde Gott als Selbstliebe ansehen?
Nicht rauchen, trinken und Drogen nehmen als kleines Beispiel. Eventuell gesünder leben um im Alltag mehr Konzentration zu haben ohne von ständiger Müdigkeit zu leiden. Die von Gott gegebene Talente nutzen um anderen Menschen zu helfen. Jeder kann etwas, was der andere nicht so gut kann und dient damit dem Gemeinwohl. Das ist besser als Unzufriedene Arbeiter die in Stellen hocken die gar nicht zu ihnen passen. Das hätte Gott auch nicht so gewollt.

Zitat: "Geliebt werden wollen", ist das Problem, denn dieses fast manische "Geliebtwerdenwollen"all der kleinen Stars, Sternchen und auch vieler Menschen im Alltag ist nichts weiter als verkappter Narzissmus. Ich gebe zu, es kann ein Mangel an früherer Elternliebe dahinterstecken, vielleicht aber auch ein ZUVIEL an Behütedsein, aber die heute Ruhm-, und Geltungssucht vieler Menschen wird auch bewusst politisch gesteuert.

- Oder auch Interessengesteuerter Eltern, die ihre Kinder zu Stars erziehen. Das ist SCHEISSE!!!

Zitat: Ich behaupte mal, das es sich hier um bewusst gefütterte Selbstliebe handelt, in der die Menschen bestärkt werden sollen. damit werden sie für Medien und Gesellschaft optimal verfügbar und manipulierbar.

- KORREKT!!! das ist genau das was ich die ganze Zeit versuche den Männern hier klar zu machen. Dass wir Interessengesteuerte Reiche haben, die Werbung für all das Machen um das Geld aus dem Volke zu ziehen, mit Hilfe des Kapitalismus. Dabei werden Hilfsmittel benutzt, die du zum Teil schon erwähnt hast. Konkurrenzkampf.
Weiter sind es:
Lobbylisten. Gierige Manager, Banker und der Staat der sich auf legale Weise selbst bedient, am Geld des Volkes. Behauptet wird immer, dass andere so viel Geld kosten. Lügen!!!
 
 
401.)       Carl        07.07.2010

E-Mail: gert@centip.zzn
Das ist Klischeedenken, daß in fast allen einschlägigen Lebensratgebern breitgetreten wird, liebe ZUERST mal dich selbst, DANN kannst du andere lieben. Ich besitze selber so ein Buch, von E.M Zumhorst,"..... liebe dich selbst, dann ist egal, wen du heiratest".

Typischerweise kann auch wieder nur eine Frau diesen Titel erfinden. Was meine These vom weiblichen Narzissmus bestätigt. Diese Haltung wird den Frauen seit Jahr und Tag von Werbung Medien, Politik usw eingeredet, das Seltsame ist nur, das sie damit nicht glücklicher werden. Im Gegenteil, sie werden mit dieser Aufforderung verarscht. Es soll auch so sein, denn ich habe in meiner versimpelten Ausfürhung über den Kapitalimus versucht darzustellen, das es für die Wirtschaft, vor allem für das neoliberale Denken von Vorteil ist, wenn Liebe grade n i c h t existert, sondern Konkurrenzkampf.
Die Spaltung der Geschlechter ist also gewollt und beabsichtigt............. Was du bei Schöhnheitsoperationen etc als fehlende Selbstliebe darstellst, ist in Wahrheit Eitelkeit, für die auch gebluted werden darf. Nebei werden für Schönheitschirurgen immense Summen ausgegeben, um diesen Wahn der mediengesteuert ist, zu befriedigen. Der Wert eines Menschen, sein Charakter,seine Seele werden veräusserlicht, und das Begehrenswerte seiner Person wird auf ihre sexullen Reize hin verlagert. Wieder wird hier die natürliche Eitelkeit und Selbstbezogenheit der Frau benutzt, um Millionen zu machen. Das Frauen sich dabei selbst verraten, wird ihnen nicht klar. Sie werden, und können so auch nur einen Mann bekommen, der sich von ihrem Äusseren blenden lässt, und die Innenwelt unbrücksichtigt lässt. Schaut ein geblendeter Mann noch auf Eigenschaften, die beide Partner potentiell verbinden könnten???
ich behaupte mal ,nein.
Was wäre eigentlich Selbstliebe?, sicher auch ein Wahrnehmen eigener Interessen.
Jeder Mensch hat aber genügend Selbstliebe, denn jeder Mensch sucht nach Glück, Geld Auskommen, Zufriedenheit usw. Das ist nicht das Problem.
"Geliebt werden wollen", ist das Problem, denn dieses fast manische "Geliebtwerdenwollen"all der kleinen Stars, Sternchen und auch vieler Menschen im Alltag ist nichts weiter als verkappter Narzissmus. Ich gebe zu, es kann ein Mangel an früherer Elternliebe dahinterstecken, vielleicht aber auch ein ZUVIEL an Behütedsein, aber die heute Ruhm-, und Geltungssucht vieler Menschen wird auch bewusst politisch gesteuert.
Ich behaupte mal, das es sich hier um bewusst gefütterte Selbstliebe handelt, in der die Menschen bestärkt werden sollen. damit werden sie für Medien und Gesellschaft optimal verfügbar und manipulierbar
 
 
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